Lese-Rechtschreib-Störung
Beratungsthema
Bei einer nicht geringen Zahl an Schülern ist der Schulerfolg durch Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben beeinträchtigt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der unterrichtenden Lehrkraft ist hier wichtig, um individuelle Fördermaßnahmen im Rahmen des Unterrichts, aber auch für die häusliche Übung zu besprechen und durchzuführen. Bei folg. Hinweisen sollten weitere Fachkräfte der Schulberatung (siehe LRS-Prozedere) hinzugezogen werden und möglichst frühzeitig überprüft werden, ob bei einem Kind möglicherweise eine Lese-Rechtschreib-Störung vorliegt:
- Das Kind hat besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder des Rechtschreibens.
- Das Kind macht beim Lesen/Rechtschreiben deutlich mehr Fehler als andere Kinder
- Es liegen keine anderen erklärenden Gründe für diese Problematik vor, wie z.B. allgemeine Lernschwierigkeiten, eine Entwicklungsverzögerung, Seh-/Hörstörungen, unzureichende Beschulung, Konzentrationsstörungen oder psychische Störungen.
- Lesegeschwindigkeit, Lesefehler und Leseverständnis
- Rechtschreibung
- Allgemeine intellektuelle Fähigkeiten.
- Zeitzuschlag
- Vorlesen von Aufgaben oder Texten
- Besondere Gestaltung der Aufgaben
- Ersatz einzelner schriftlicher Leistungsnachweise durch entsprechende mündliche Leistungsnachweise
- Individuelle Gewichtung schriftlicher und mündlicher Arbeitsformen
- Zulassung besonderer Arbeitsmittel
- Verzicht auf die Bewertung des Vorlesens im Fach Deutsch/im Fach Englisch
- Verzicht auf die Bewertung der Rechtschreibleistungen in allen Fächern
- Stärkere Gewichtung der mündlichen Leistungen im Fach Englisch.
Weiterführende Informationen