Konzentration und Aufmerksamkeit

als Beratungsthema

Aufmerksamkeit und Konzentration im schulischen Alltag stellen grundlegende Faktoren für erfolgreiches Lernen und Leisten dar. Nicht selten klagen Eltern und Lehrkräfte der Schülerinnen und Schüler, wie auch die Kinder selbst über Probleme in diesen Feldern. In der Beratung von Kindern und Jugendlichen, die in diesen Bereichen Schwierigkeiten haben, fällt häufig auch die Abkürzung AD(H)S. Sie bezeichnet eine so genannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Dahinter verbirgt sich eine der häufigsten psychiatrischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Die Diagnose obliegt i.d.R. den Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Bei weitem nicht jedes Kind mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen muss von AD(H)S betroffen sein.

Die staatliche Schulberatung kann hier viele Beiträge zur Beratung und einer Verdachtsklärung beitragen.
Beratung beinhaltet hier meist u.a.:

  • Psychoedukation über Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Mögliche pädagogische Maßnahmen im Unterricht
  • Häusliche Fördermaßnahmen
  • Elterntrainings
  • Lerntechniken/ Lernumgebung
  • Außerschulische Kooperations- und Unterstützungspartner
  • Mögliche Diagnostik (je nach Notwendigkeit: Intelligenzdiagnostik, Lernstandsdiagnostik, Konzentrationsdiagnostik, Diagnostik des Lern- und Arbeitsverhaltens, Motivationsdiagnostik etc.)
  • Therapeutische Möglichkeiten (z.B. Attentioner, Neuro-Feed-back, Medikamente, Psychotherapie, Ergotherapie etc.)
  • Kooperation mit Ärzten und Therapeuten

Wichtig für Kinder und Jugendliche, die im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung Schwierigkeiten haben, sind verschiedene Beratungsfelder:

  • Vorhandene Kompetenzen erkennen und fördern (wo und wie kann die Aufmerksamkeit jetzt schon am besten hergestellt werden)
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Arbeitsorganisation
  • Zeitmanagement
  • Fokussierungsmöglichkeiten
  • Bewegungsübungen

Wenden Sie sich bei Beratungsanfragen gerne an Ihre zuständige Beratungslehrkraft und die zuständige Schulpsychologin/ den zuständigen Schulpsychologen.

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